Problem Verlust von Arten und Lebensräumen

Nachfolgend werden hier einige Beispiele für das Verschwinden oder den Rückgang von Arten und ihre Ursachen genannt:

  • Von der großenflächigen Entwässerung der Niederungen und der nachfolgenden Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung sind vor allem Pflanzenarten und Lebensräume feuchterer und nährstoffärmerer Standorte betroffen, wie mesophiles Grünland mäßig feuchter Standorte, Feucht- und Nassgrünland.
  • Die großflächige Entwässerung und Nutzungsintensivierung hat auch zu einem Rückgang der Bestände der vieler Wiesenvogelarten geführt. Der Bruterfolg der meisten Arten ist nur noch gering.
  • Das Verschwinden der Armleuchteralgen-Unterwasserrasen und der Nadelsimsen-Uferrasen ist vor allem auf die Eutrophierung des Großen Meeres zurückzuführen. Auch das fast vollständige Verschwinden der sonstigen Unterwasservegetation ist auf das nährstoffbedingte massenhafte Algenwachstum und den dadurch verursachten Lichtmangel zurückzuführen.
  • Die Veränderungen des Wasserhaushalts und die daraus resultierenden Veränderungen der Röhrichtstruktur sind eine Ursache für das Verschwinden von Vogelarten wie Drosselrohrsänger, Seggenrohrsänger, Rohr- und Zwergdommel.
  • Die Trauerseeschwalbe, die sich von Wirbellosen auf und über der Wasserfläche ernährt, ist vermutlich aufgrund des Rückgangs bzw. Verschindens der Schimmblattvegetation im Großen Meer verschwunden.
  • Der Verlust der Unterwasservegetation hat den Gründelenten die Nahrungsgrundlage entzogen.
  • Wasservögel sind außerdem am stärksten von den Störungen durch Wassersport und Tourismus betroffen.
  • Der Hecht findet aufgrund der niedrigen Wasserstände, der fehlenden Überschwemmungen und der fehlenden Unterwasservegetation kaum noch geeignete Laichplätze. Auch seine Unterstände für die Jagd sind durch die fehlende Unterwasservegetation stark zurückgegangen.

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