Wassersport

Wassersportler nutzen die Meere, Kanäle und Tiefs zum Surfen, Segeln, Paddeln und Motorbootfahren. Dabei unterliegen sie aufgrund von Gemeingebrauchs- und Schutzgebietsverordnungen verschiedenen Beschränkungen. So sind der Südteil des Großen Meeres und die übrigen Gewässer des Naturschutzgebietes für den Wassersport gesperrt bis auf den Bootsverkehr im Verlauf des Marscher Tiefs. Auf dem Nordteil sind Motorboote nicht zugelassen. Das Loppersumer Meer darf nur im Zuge des Bootsverkehrs auf Süderriede und Knockster Tief gequert werden und für die Hieve ist das Befahren mit Motorbooten nur eingeschränkt zulässig.

Dennoch hat der Wassersport in der Region mit ihren zahlreichen Gewässern eine große Bedeutung. Entsprechend gibt es hier eine Reihe von Segel-, Boots- und Wassersportvereinen, etwa am Großen Meere, der Hieve oder der Wiegboldsburer Riede. Das Große Meer ist aufgrund seiner geringen Tiefe ideal, um Segeln oder Surfen zu lernen. So gibt es im Bereich des touristischen Zentrums nordöstlich des Meeres auch eine Surfschule.

Außerdem gewinnt das Paddeln und Wasserwandern in ganz Ostfriesland zunehmend an Bedeutung. Unter Führung der Touristik GmbH Südliches Ostfriesland wurde ein Netz von Paddel- und Pedal-Stationen aufgebaut, das von Barßel im Südosten bis Hage im Nordwesten reicht.

Im Interesse der Wassersportler sind:

  • ein barrierefreies Netz von Wasserwegen bis an die Küste, d. h. Wasserwege die nicht durch niedrige Brücken oder Stauanlagen unterbrochen sind,
  • ausreichende Wassertiefen und regelmäßige Unterhaltung (Entschlammung) der Gewässer,
  • verkehrssichere Wasserwege,
  • eine ausreichende Anzahl von Liegeplätzen und Stegen auch für Gastboote.

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