Ein Weg um das Meer zu erleben

Die Gäste am Großen Meer haben in der Vergangenheit immer wieder vergeblich nach einem Rundweg um das Große Meer gesucht und gefragt. Es gab ihn bis vor kurzem nicht. Er wurde mit dem 3-Meere-Weg erst im Winter 2008/2009 geschaffen [zur Übersichtskarte].

Der 3-Meere-Weg ...

ist ein Wegesystem

das einen Rundweg um das Große Meer ermöglicht,

das einen Rundweg um die Hieve
über Loppersum und Suurhusen ermöglicht und

das am Loppersumer Meer vorbei führt.

verläuft in der Region Großes Meer
durch die Gemeinden Südbrookmerland, Hinte und Emden
ist eingebunden in ein bestehendes Netz von Rad- und Wanderwegen, wie beispielsweise "Rad up Pad", "Eins Zwei Drei" und "Tour Natur".
wird ergänzt durch die bereits errichtete Paddel- und Pedalstation am Großen Meer, die wiederum Teil eines Netzes von Stationen im nordwestlichen Niedersachsen ist.
nutzt überwiegend vorhandene Wege und Straßen, die teilweise im Zuge anderer Maßnahmen bereits ausgebaut oder erneuert wurden bzw. noch werden.
erforderte zusätzlich zwei Lückenschlüsse im bestehenden Wegenetz.
ermöglicht es Gewässer mittels Pünten (Selbstkurbelfähren) zu queren.
ist ausgestattet mit Aussichtsplattformen, Rast- und Wetterschutzeinrichtungen.
bietet Naturerleben zu Fuß, per Fahrrad und vom Wasser aus.
zeigt Wege

zu den Aussichtspunkten und -plattformen,

zu den kulturhistorischen Bauwerken der Region

zu den regionalen gastronomischen Einrichtungen und

zu den übrigen touristischen Angeboten der Region.

bietet jetzt auch Informationen

über das Große Meer und seine Entstehungsgeschichte,

die Region und ihre Nutzungen,

die Schutzgebiete und ihre Bedeutung,

die Probleme und die Maßnahmen zu ihrer Beseitigung.

Diese Maßnahmen zur Einrichtung des 3-Meere-Weges wurden bereits realisiert:

Neben diesen Maßnahmen, sind in der Region weitere Wegebaumaßnahmen geplant oder bereits verwirklicht, die auch dem 3-Meere-Weg zugutekommen.

Aller Anfang war schwer, aber jetzt wird es besser

Wie so oft bei neuen Einrichtungen, gab es auch bei den Pünten für den 3-Meere-Weg "Kinderkrankheiten", die durch eine Optimierung der Anlagen behoben werden mussten.

Betroffen war vor allem die Pünte in der Bedekaspeler Marsch, die eine lange Strecke überwinden musste. In der Zwischenzeit wurden die Nutzer hier durch einen "Püntenwärter" beim Kurbeln unterstützt.

Durch eine Planungsänderung beim neuen Wassermanagement für das Große Meer war es im Winter 2011/2012 möglich und notwendig, diese Püntenquerung durch eine Verlegung und Verkürzung der Strecke zu optimieren, die Querungs- und Wartezeiten zu verkürzen und die Funktionsfähigkeit der Pünte zu verbessern.

Sie können selbst zu einer reibungslosen und sicheren Querung beitragen:

  • Bitte beachten Sie die Betriebsanleitung, denn auch Bedienungsfehler können zu Betriebsstörungen führen.
  • Und denken Sie daran, dass Gewässer Verkehrswege sind, auf denen - wie an Land - gewisse Regeln zu beachten sind, die Ihrem eigenen Schutz und dem anderer dienen.

Hier die wichtigsten Hinweise zur Bedienung der Pünten

  • Jede Pünte hat zwei Kurbelscheiben/Handräder zum Antrieb der Fähre (siehe Foto). Benutzen Sie bitte immer nur die Kurbel, die sich an der in Fahrtrichtung liegenden Seite der Pünte befindet.
  • In den Anlegebuchten wird die Pünte durch einen Mechanismus verankert, den Sie bei Fahrtantritt zunächst lösen müssen. Ziehen Sie dazu an dem entsprechend gekennzeichneten Hebel (siehe Foto) und betätigen gleichzeitig die Kurbelscheibe.
  • Liegt die Pünte am gegenüberliegenden Ufer, dann können Sie sie mit der Antriebskurbel auf Ihre Seite herüberholen. Zum Lösen aus der Verankerung müssen Sie mit dem Handrand kräftig an der Kette ziehen.
  • Sind andere Nutzer mit der Pünte unterwegs, benutzen Sie bitte keinesfalls die landseitigen Handräder. Sie können die Überfahrt nicht unterstützen oder beschleunigen. Die gleichzeitige Nutzung der Kurbel auf der Pünte und an der Anlegestelle verursacht Betriebsstörungen!
  • Achten Sie darauf, dass die Pünte beim Anlegen wieder richtig in den Verankerungsmechanismus einrastet, damit es weder beim Verlassen oder Betreten der Fähre noch durch ihr Abtreiben zu Unfällen kommt.
  • Und bitte beachten Sie die Betriebszeiten der Pünte (8.00 - 20.00 Uhr).

Die wichtigsten Verkehrsregeln für die Nutzung der Pünten sind:

  • Die Pünte darf das Gewässer nur bei freier Sicht überqueren, nicht bei Dunkelheit oder bei Nebel.
  • Bevor Sie mit der Pünte das Gewässer überqueren, müssen Sie sich vergewissert haben, dass der übrige Bootsverkehr eine gefahrlose Überfahrt zulässt und andere Boote nicht gezwungen werden, unvermittelt ihren Kurs oder ihre Geschwindigkeit zu ändern. Bitte bedenken Sie dabei, dass man auf dem Wasser nicht so einfach bremsen kann wie auf der Straße.
  • Die Pünte darf sich nicht länger im Fahrwasser aufhalten, als es die Überquerung erfordert.
  • Solange die Pünte nicht in Betrieb ist, muss sie den Liegeplatz einnehmen, damit der Bootsverkehr auf dem Gewässer nicht unnötig behindert oder gefährdet wird.

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