Fischerei

Inhaber der Fischereirechte für die Gewässer der Region ist zurzeit der Bezirksfischereiverband für Ostfriesland e. V. (BVO). Das Große Meer und die Hieve werden von einem Berufsfischer genutzt, der Reusen stellt und gelegentliche auch mit Stellnetzen arbeitet. Außerdem haben das Große Meer und die Randkanäle eine hohe Bedeutung als Angelgewässer. Sie werden von Einheimischen und Gästen genutzt.

Aufgrund des bestehenden ökologischen Ungleichgewichts weicht der Fischbestand in den Seen der Region erheblich von der natürlichen Zusammensetzung ab. Sowohl nach Anzahl, als auch nach ihrer Masse dominieren gegenwärtig Brassen in den Gewässern, die wirtschaftlich wenig interessant sind. Viele Arten vermehren sich daher in den Binnenmeeren nicht mehr ausreichend selbst. Daher nimmt der BVO regelmäßig Besatzmaßnahmen mit Hecht, Aal, Karpfen, Moderlieschen und Gründling vor. Zander werden nicht mehr eingesetzt, da sie sich in ausreichendem Umfang selbst vermehren.

Fischer und Angler haben folgende Ansprüche an die Gewässer:

  • gute Wasserqualität ohne Sauerstoffmangelsituationen,
  • reich strukturierte Gewässer- und Uferbereiche,
  • reiche Ufer- und Wasservegetation,
  • artenreiche und stabile, sich selbst reproduzierende Fischpopulationen,
  • keine Wanderhindernisse für Gewässerorganismen

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