Kooperationspartner

Die Region Großes Meer liegt am südöstlichen Rand der Gemeinde Südbrookmerland, ist aber nicht auf das Gemeindegebiet beschränkt. So liegt die Hieve bereits in der Nachbargemeinde Hinte. Zur Region gehören außerdem Teile des Stadtgebietes von Emden, das bis an die Hieve heranreicht, sowie Teile des Gemeindegebietes von Ihlow, das sich östlich von Mittelhaus auch in der Bereich nördlich des Ems-Jade-Kanals erstreckt. Ein Regionalentwicklungskonzept für die gesamte Region Großes Meer ist also nur in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den genannten benachbarten Kommunen möglich.

Ein anschauliches Beispiel ist der 3-Meere-Weg. Schon der Rundweg um das Große Meer verläuft zwischen dem Lückenschluss an der Hieve und der Querung der Süderriede in der Gemeinde Hinte. Am Rundweg um die Hieve ist auch die Stadt Emden beteiligt.

Ein wichtiger Kooperationspartner ist auch der I. Entwässerungsverband Emden. In einer Niederungsregion wie dieser sind Wasser, Be- und Entwässerung sowie Hochwassersicherheit zentrale Themen. Will man etwas verändern, dann ist es häufig auch mit Änderungen an Wasserständen und Gewässern verbunden. Alle größeren Gewässer werden vom Entwässerungsverband bewirtschaftet, so dass bei entsprechenden Maßnahmen eine enge Kooperation unumgänglich ist. Das gilt natürlich in besonderem Maße für das neue Wassermanagement (für das der Verband der Vorhabenträger ist), für die geplanten Überflutungspolder, die Entschlammung oder Renaturierung von Gewässern oder die Anlage von Schilfpoldern und -flächen.

Grenzübergreifend besteht eine Kooperation des Projektes 'Meer erleben - Mehr verstehen' mit der Region Zuidlaardermeer in den Niederlanden. Das Zuidlaardermeer in der Provinz Groningen ist ein Flachwassersee ganz ähnlich dem Großen Meer, der von der Hunze durchflossen wird. Dort gibt es ganz ähnliche Potentiale und Probleme. Das Sanierungskonzept Großes Meer, aus dem das Regionalentwicklungskonzept hervorgegangen ist, wurde in Kooperation mit dem Zuidlaardermeer und gefördert mit Mitteln des EU-Programms Interreg II C aufgestellt.

Beide Regionen haben nicht nur eine vergleichbare Ausgangssituation und bei der Entwicklung der Sanierungskonzepte zusammengearbeitet, sondern beide nachfolgend auch ergänzende Maßnahmen zur Umweltbildung und zur Förderung des Tourismus entwickelt. Beide Regionen sind daher an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert. So haben sie 2007 in einem gemeinsamen Projekt Maßnahmen zur Förderung und Lenkung des Wassersports auf dem Zuidlaarder- und dem Großen Meer realisiert. Am Großen Meer wurden neue Ufersicherungen mit Funktion als Bootsanleger realisiert und am Zuidlaardermeer wurden Fahrrinnen und Untiefen markiert.

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